Newsletter vom 23.03.2021


 

Thema: Nachhaltiges Gartenprojekt

Wir stellen vor: Niels Plohmann 

Rezepttipp: Kartoffel-Spinat-Auflauf 

Basteltipp: Schwein gehabt!

 


 

Liebe Eltern, liebe Mitarbeiter/-innen,

willkommen zur Online-Ausgabe des Vielfalters. Bisher erschien auch eine gedruckte Version, auf die wir zukünftig verzichten wollen. Umweltschutz und eine nachhaltige Entwicklung zu fördern, ist uns wichtig. Dazu gehört der schonende Umgang mit Ressourcen wie Papier, das wir damit einsparen. Wie wir auch in unseren Kitas unseren Beitrag für Nachhaltigkeit leisten, darüber berichtet Kitaleiterin Sabine Bothien aus der Kita Fregestraße. Bleiben Sie gesund! Gudrun König, Bereichsleiterin

 


Nachhaltiges Gartenprojekt

 

Weniger Wasserverbrauch,
mehr einheimische Pflanzen und Hölzer

Umweltschutz und eine nachhaltige Entwicklung zu fördern, ist uns wichtig. In unseren Kitas realisieren wir im Rahmen des Projekts Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) zahlreiche Projekte. Ein Beispiel ist die Umgestaltung des Gartens in der Kita Fregestraße in Tempelhof-Schöneberg. Der Außenbereich wurde neu bepflanzt, ein Spielhaus, eine wunderschöne Kletterlandschaft und eine neue Rutsche aufgebaut. Bei sämtlichen Spielgeräten, Zäunen und Einfassungen wurden ausschließlich einheimische Hölzer wie die Robinie in ihrer natürlichen Form verbaut. Über die nachhaltigen Verbesserungen sprachen wir mit Kitaleiterin Sabine Bothien.

 

Frau Bothien, warum wurde Ihr Garten ausgewählt?

Schon seit vielen Jahren waren die kritischen Punkte unseres Gartens bekannt. Der gesamte Außenbereich mit den großen Bäumen ist komplett durchwurzelt. Darüber hinaus fällt das Grundstück von vorne bis hinten ziemlich stark ab, sodass gerade in den letzten Jahren durch sturmflutartigen Regen das Gelände nach und nach ausgespült wurde. Auch die schönen Sandspielflächen verschmutzen und es gab zu wenige Rückzugsmöglichkeiten für die Kinder, die wilde Ecken lieben, um sich zu verstecken.

 

Wie haben Sie es geschafft diese Punkte zu verbessern?

Dem Träger war es ein wichtiges Anliegen, nicht kleinteilig auszubessern, sondern den Garten als Gesamtkonzept anzugehen und nach einer langfristig guten Lösung Ausschau zu halten. Dazu kommt das Trägerengagement für die Thematik Bildung für nachhaltige Entwicklung in den Kitas. In diesem Zusammenhang kam die Landschaftsarchitektin Frau Froese-Gentz ins Spiel. Ihr Fokus lag auf einheimischen Gewächsen, Flachwurzlern und nachwachsenden einheimischen Gehölzen. Sie erkannte sofort, dass in unserem Garten Pflanzen ihren Platz finden mussten, die mit wenig Wasser, schlechtem Boden und mit den sich verändernden klimatischen Bedingungen zurechtkommen.

 

Was zeichnet einen nachhaltigen Garten aus?

Zum Beispiel durch einen sparsamen Umgang mit Ressourcen. Es wurden Pflanzen aus  regionalen Pflanzschulen bezogen, Pflanzeinfassungen gebaut, sodass die Erde nicht weiter ausgespült wird und die Buddelflächen nicht in Mitleidenschaft gezogen werden. Es wurden Pflanzen wie Efeu und Hartriegel ausgewählt, die lange mit wenig Wasser auskommen. Wir haben gelernt, wie wir das Laub auf Beeten konservieren, damit sich die Humusschichten in der Erde wieder aufbauen.

 

 

Wie wurden die Kinder in die Gartengestaltung einbezogen?

Wir haben sie nach ihren Wünschen befragt und ganz oben auf der Wunschliste standen neue Spielgeräte. Aber genauso wünschten sich die Kinder Beete, um das Wachsen von Obst, Gemüse und Blumen im Rhythmus der Jahreszeiten beobachten zu können, was bislang nur in Kübeln möglich war. Auch Spielhäuser, um sich zurückzuziehen oder Buden zu bauen, spielten eine große Rolle in den Wünschen der Kinder.

 

Wie haben die Kinder die Veränderung des Gartens erlebt?

Während der Bauarbeiten blieben zwei Bereiche für die Kinder durchgängig zugänglich. Das hat uns die Möglichkeit gegeben, über den gesamten Zeitraum die stattfindenden Veränderungen im Garten mit den Kindern zu verfolgen. Bei regelmäßig geführten Baustellenbesichtigungen mit den engagierten Mitarbeitern unseres trägereigenen Immobilienservice RUHDI hatten die Kinder die Gelegenheit zu erleben, wie ein Erdbohrer oder eine Säge funktioniert. Auch konnten sie die Funktionsweise des ein- und ausfahrenden Radladers beobachten, das wochenlange Auffüllen der Buddelflächen und das Einsetzen der üppigen Bepflanzung.
Als der Garten dann noch viele Wochen vor der geplanten Fertigstellung übergeben wurde, war die Freude der Kinder, der Eltern und unseres Teams riesengroß. Wir danken auch auf diesem Wege noch einmal allen, die das möglich gemacht haben, der Gartenarchitektin Frau Froese-Gentz für die realistische und naturnahe Planung und den Ruhdi-Mitarbeitern für ihren engagierten Einsatz!

 


Wir stellen vor

 

Niels Plohmann, Koch in der Kita Fantasia

Seit vier Jahren kocht Niels Plohmann abwechslungsreich und mit frischen Zutaten das Mittagessen für 120 Kinder in der Kita Fantasia in Berlin Mitte. An der Wand in der Küche hängen viele ihrer selbst gemalten Bilder als Dank für das leckere Essen. Das Credo des gelernten Kochs: Abwechslung ist wichtig, eine Zutatenliste angepasst an die Jahreszeit und Spaß bei der Arbeit. Auch sein Lieblingsessen, grüner Bohneneintopf mit Hammelfleisch, findet sich auf dem Speiseplan, den Niels Plohmann nach den Kriterien der Gesellschaft für gesunde Ernährung zusammenstellt. Zu seinen Aufgaben gehören auch der Wareneinkauf und die Budget- und Essensplanung. Der gebürtige Berliner bringt viel Erfahrung aus seiner Zeit in der Gastronomie und bei Cateringunternehmen für Schulen und Kitas mit, wo er zuletzt als Küchenleiter für täglich 18000 Mahlzeiten zuständig war. In der Kita Fantasia geht es ruhiger zu, was Niels Plohmann schätzt, da er pünktlich Feierabend machen kann und mehr Zeit für seine Familie hat.

 


Rezepttipp

Auflauf mit Kartoffeln und Spinat

 

Zutaten für 4 Personen

800 g Kartoffeln, vorwiegend festkochende
200 g Blattspinat
400 ml Gemüsebrühe, zum Blanchieren
5 Stk Tomaten
200 g Mozzarella
100 ml Milch
2 Eier

2 Prise Salz
1 Prise Pfeffer
1 Prise Muskat

 

Zubereitung

Die Kartoffeln waschen, kochen, pellen und in Scheiben schneiden. Den Blattspinat verlesen und gut waschen.
Die Gemüsebrühe erhitzen und den Blattspinat darin für 1-2 Minuten blanchieren, dann herausnehmen mit kaltem Wasser abschrecken und gut abtropfen lassen. Die Tomaten mit heißem Wasser übergießen, enthäuten, entkernen und in Stückchen schneiden.

 

Nun alle Zutaten in eine eingefettete Auflaufform geben, die Hälfte der Gemüsebrühe mit Milch und den verquirlten Eiern gut vermischen, kräftig mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen und über den Auflauf gießen.

 

Zum Schluss den Auflauf mit grob gehackten Mozzarella bestreuen und im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad etwa 10-15 Minuten überbacken.

 

Guten Appetit!

 


Basteltipp

 

 

Schwein gehabt!

Glück kann man immer gut gebrauchen. Die Kita Havelnest hatte eine kreative Idee, um ihm auf die Sprünge zu helfen. Mit Luftballons, Kleister, Zeitungspapier und Farbe lassen sich witzige Corona-Glücksschweine herstellen. Die Anleitung dazu gibt es hier... Viel Spaß!

 


 

Herausgeber: Orte für Kinder GmbH, Geschäftsführer: Christian Hubert, Karsten Tamm, Michael Sadowski, Kopernikusstraße 23, 10245 Berlin, Telefon: 347 476 166, www.ortefuerkinder.de, Redaktion / Text: Anja Karrasch, Christoph Ziegler, redaktion@ortefuerkinder.de Fotografie: Christoph Eckelt, Tanja Schnitzler

 

 

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