Newsletter Ausgabe 04 / Winter 2017


 

Wir stellen vor: Unser Team im Personalmanagement

Unsere Kita Kasimir

Spielraum für Quereinsteiger

Mit einem Klick mittendrin

Medientipp: Pip und Posy

 


 

Liebe Eltern, liebe Mitarbeiter/-innen

herzlich willkommen zur Winterausgabe des Vielfalters, der Sie diesmal über die Chancen und Möglichkeiten für Quereinsteiger und für pädagogische Fachkräfte bei Orte für Kinder informiert. Ihr persönliches Engagement macht den Besuch für jedes einzelne Kind in unseren Kitas unverwechselbar. Uns ist es wichtig, die individuellen Kompetenzen unserer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zu stärken. Wir freuen uns auch über Bewerbungen von Fachkräften, die zuvor noch nicht in einer Kita gearbeitet haben, oder bei uns eine pädagogische Ausbildung absolvieren möchten, wie Michael Francke. Er berichtet in dieser Ausgabe von seinen Erfahrungen in der Kita KiBiLuGa. Ich wünsche allen ein gesundes und gutes Jahr 2017 und eine interessante Lektüre! Gudrun König, Bereichsleiterin Orte für Kinder

 


 

 

Wir stellen vor: Unser Team im Personalmanagement

Petra Bäumert ist mit ihrem Team für das Personalmanagement bei Orte für Kinder zuständig. Mit Ausnahme der Lohnbuchhaltung gehören zu ihren Aufgaben alle Bereiche des Personalmanagements von der Gewinnung bis zum Ausscheiden der Mitarbeiter. Wichtig ist dem Team, arbeitsrechtlich korrekte Maßnahmen zu entwickeln und umzusetzen, mit denen sich die Mitarbeiter wohlfühlen und weiterentwickeln können. Ein weiterer fester Bestandteil ist die Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat. Bei Interesse an einer Mitarbeit bei Orte für Kinder erreichen Sie das Team unter der Telefonnummer 030. 347 476 151.
(von li nach re): Petra Bäumert, Yvonne Holtz, Mareike Winter und Camilla Wendorf.

 


 

 

Unsere Einrichtungen: Kita Kasimir

Letzten Sommer feierte die Kita Kasimir ihr 30-Jähriges Jubiläum mit einem großen Fest. Sie liegt im Grünen im Bezirk Zehlendorf. Auf dem Gelände befinden sich zwei getrennte Bereiche: Das Krippenhaus mit eigenem Garten, wo 48 Kinder im Alter von ein bis zweieinhalb Jahren untergebracht sind. Das große Haus für ca. 140 Kinder bis zum Vorschulalter verfügt ebenfalls über einen Garten mit viel Platz zum Spielen. Das Team mit 29 Erzieherinnen arbeitet mit den Kindern situations- und projektorientiert nach dem Berliner Bildungsprogramm. Ein Vorschulangebot mit Projekten und Besuchen benachbarter Grundschulen bereitet die Kinder auf den Übergang in die Schule vor. Leiterin Christina Witzel-Huth gehört seit der Öffnung 1986 zum Team der Kita Kasimir.

 

Frau Witzel-Huth, was hat sich in den letzten 30 Jahren verändert?
Die Kitaarbeit in Berlin hat sich grundsätzlich geändert. Im Berliner Bildungsprogramm sind Grundlagen für die Arbeit in allen Kitas festgelegt worden. Anders als früher liegt hier der Fokus auf der Förderung der Individualität des einzelnen Kindes und auf der Herausforderung an die Erzieher und Erzieherinnen, die Kinder gruppenfähig werden zu lassen. Hier im Bezirk haben sich definitiv die Arbeitszeiten der Eltern geändert. Als wir anfingen vor 30 Jahren, waren mittags nur noch wenige Kinder in der Krippe. Heute bleiben viele Kinder bis um halb fünf oder später in der Kita. Die Qualität der Arbeit und der Erzieherinnen ist gestiegen, aber auch die Anforderungen.

 

Sie haben ein eigenes Krippenhaus. Was ist der Vorteil für die Kleinen?
Das Krippenhaus bietet sehr gute räumliche Bedingungen für die jüngsten Kinder, wo sie viel Platz für das ungestörte Spiel und die freie Bewegung haben. Die Zimmertüren lassen wir am Tag geöffnet und schließen sie nur in den Ruhephasen. Auch im weiträumigen Krippengarten mit eigenem Spielgerät haben die Krippenkinder viel Platz zum Spielen und sind unter sich. Dadurch können wir ihren altersbedingten Bedürfnissen gut nachgehen und die größeren Kinder müssen keine Rücksicht nehmen.

 

Wie profitieren die Krippenkinder von einem Besuch in der Kita?
Die Einjährigen gucken sich beim Essen und Spielen ganz viel von den Größeren ab. Durch die Vorbildfunktion der Zweijährigen wollen viele Kleine auch allein essen und sich nicht mehr füttern lassen. Dadurch entwickeln sie sich schneller in Richtung Selbstständigkeit.

 


 

Spielraum für Quereinsteiger

Die pädagogische Arbeit bei Orte für Kinder ist genauso vielfältig wie die Kinder und ihre Lebenssituationen und sie macht Spaß, wie Michael Francke, Erzieher in Ausbildung aus der Kita KiBiLuGa im Gespräch berichtet. Wie der 28-Jährige sind Quereinsteiger in unseren Kitas willkommen.

 

Bis er seinen Traumjob Erzieher fand, benötigte Michael Francke ein wenig Zeit. Nach dem Abitur begann der Berliner zunächst technische Informatik zu studieren, merkte aber bald, dass das Studium für ihn zu theoretisch war. »Ich wollte etwas mit Menschen machen«, stand für ihn fest. Da er gut mit Kindern umgehen kann, absolvierte er ein Kita-Praktikum im Krippenbereich. Michael Francke erzählt von einer Situation, in der ein Vater sein Kind ungeduldig und grob behandelte. Für ihn ein Schlüsselerlebnis, das ihm die Augen dafür öffnete, warum die Arbeit mit Kindern für ihn das Richtige ist. »Ich hatte eine wunderschöne Kindheit und möchte mit meiner Arbeit dazu beitragen, dass Kinder positive Erfahrungen machen können«, sagt Michael Francke.

 

Seit zwei Jahren absolviert er die dreijährige berufsbegleitende Ausbildung zum Erzieher bei der Fachschule Pädalogik, die vor 7 Jahren im Rahmen des  Trägerverbundes gegründet wurde. Schon damals war absehbar, dass das Fachpersonal nicht ausreichen würde, um den steigenden Betreuungsbedarf zu decken. Aufgrund der engen Zusammenarbeit konnte ihm schnell und unproblematisch der  Arbeitsplatz in der Kita KiBiLuGa vermittelt werden. Für ihn ist die Kombination ideal, da er neben der Theorie gleichzeitig Geld verdienen und Praxiserfahrungen sammeln kann.

 

In der Kita wurde ihm von Anfang an viel Spielraum bei der Gestaltung der pädagogischen Arbeit gelassen. Im Krippenbereich arbeitet Michael Francke mit den Ein- bis Zweijährigen. »Ich konnte eigene Projekte aufziehen, mir wurde Vertrauen und Wertschätzung entgegengebracht und Verantwortung
übertragen. Das war herausfordernd und nicht immer einfach, aber ich habe sehr viel dabei gelernt«, stellt er fest.


Da unterschiedliche Professionen für die Teams immer eine Bereicherung darstellen, arbeiten bei Orte für Kinder nicht nur ausgebildete Erzieher und Erzieherinnen, sondern auch Sozial- und Kindheitspädagogen/innen, Erziehungswissenschaftler, Heilerziehungspfleger und Facherzieherinnen.

 

Seit der Neuregelung des Fachkräfteeinsatzes durch die Senatsverwaltung im Sommer letzten Jahres dürfen wir unsere Teams auch mit Ergotherapeuten, Logopäden, Kinderkrankenschwestern, Kinderpflegerinnen, Gemeindepädago-ginnen verstärken, sofern sie ein Beratungsanbot der Senatsverwaltung wahrgenommen haben und parallel zur Arbeit bei uns fortgebildet werden. Wir freuen uns also auch auf Bewerbungen dieser Berufsgruppen. Alle Fragen zum Thema Quereinstieg beantwortet Ihnen Camilla Wendorf unter der Telefon-nummer 030. 347 476 151.


Da Michael Francke die Arbeit Spaß macht, sieht er auch nach der Ausbildung in der Kita KiBiLuGa seine berufliche Perspektive. Über weitere Karriereschritte denkt er noch nicht nach. Für ihn steht erst einmal die Arbeit mit den Kindern im Mittelpunkt.

 

 

 


 

Mit einem Klick mittendrin

Was ist so faszinierend an der Arbeit mit Kindern? Was vermitteln unsere pädagogischen Fachkräfte den Kindern unserer
Kitas? Was ist ihnen bei ihrer Arbeit wichtig?
Die Antworten gibt’s in einem kurzen Film auf www.ortefuerkinder.de.

 



Medientipp: Pip und Posy

Die Pappbilderbücher mit Pip, dem grauen Hasenjungen und Posy, dem braunen Mäusemädchen hat Axel Scheffler für die ganz Kleinen gestaltet. Die beiden Tierkinder sind beste Freunde, erleben aufregende Abenteuer und sind immer füreinander da. Die Geschichte »Die kleine Pfütze« thematisiert das »Trockenwerden« einfühlsam und ohne erhobenen Zeigefinger. Pip und Posy haben so viel Spaß, dass Pip völlig vergisst, dass er dringend aufs Töpfchen muss. Aber es braucht nur einen Wischmopp, trockene Klamotten und eine Freundin wie Posy, um das kleine Missgeschick zu beseitigen. Die Geschichte erzählt Axel Scheffler mit wenig Text und vielen Bildern, in der die Freundschaft der beiden wesentlicher ist als die schnell beseitigte Pfütze. Positiv ist der lustige und entspannte Umgang mit dem für dieses Alter wichtigen Thema. Die satten Farben und vielen Details machen beim Anschauen Spaß und regen zum Sprechen an. Ein tolles Buch für Krippenkinder. »Pip und Posy: Die kleine Pfütze« von Axel Scheffler, Carlsen Verlag, ab 1,5 Jahren, empfohlen von Christina Witzel-Huth, Leiterin Kita Kasimir

 

 


 

Herausgeber: Orte für Kinder GmbH, Geschäftsführer: Karsten Tamm, Michael Sadowski, Christian Hubert, Kopernikusstraße 23, 10245 Berlin, Telefon: 347 476 166, www.ortefuerkinder.de, Redaktion / Text: Anja Karrasch, Christoph Ziegler, redaktion@ortefuerkinder.de, Fotos: Lena Giovanazzi,

Christoph Eckelt, Gestaltung: Bildmitte, Berlin 01/2017


 

 

Vielfalter Archiv

 

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