Newsletter Ausgabe 07 / Sommer 2018


 

Wir stellen vor: 3 Kitaleiterinnen

Unser Sommerfest

Klein, fein und familiär

Neues Infoportal

Glückwünsche zum Jubiläum

Medientipp: Die unaufhaltsamen Fünf

 


 

Liebe Eltern, liebe Mitarbeiter/-innen

herzlich willkommen zum neuen Kitajahr und zur aktuellen Ausgabe des Vielfalters. So wie jedes Kind einmalig ist, zeichnet auch unsere Kitas ein individuelles Profil aus. Eine Gemeinsamkeit verbindet die Kitas Prinz Rose, Rixdorfer Rüpel und Sausewind: Sie sind mit einer Anzahl von 20 bis 33 Kindern die kleinsten unserer 24 Einrichtungen. In dieser Ausgabe lesen Sie, was die familiäre Atmosphäre für Kinder, Eltern und Erzieher/-innen bedeutet. Einen besonderen Anlass zum Feiern mit einem großen Sommerfest hatte die Kita Wiesenstraße. Wir gratulieren zum 70-jährigen Jubiläum! Ich wünsche allen einen guten Start und viel Spaß beim Lesen. Gudrun König, Bereichsleiterin Orte für Kinder

 



Wir stellen vor: 3 Kitaleiterinnen

57 Dienstjahre, das ist die gemeinsame Bilanz der Leiterinnen unserer kleinsten Kitas. Magdalene Goldmann (rechts) gehört seit 26 Jahren zum Team der Kita Sausewind in Zehlendorf, die letztes Jahr 60-Jähriges Jubiläum feierte. Mit 33 Kindern ist sie die größte unter den kleinsten Kitas. Elke Acosta Pomerica (links) begann vor 19 Jahren als erste Erzieherin im Kinderladen Rixdorfer Rüpel. Gemeinsam mit der gleichnamigen Kita und 20 Kindern ist sie dem Standort in Neukölln treu geblieben. Seit 2005 arbeitet Christiane Nitz (mitte) ebenfalls in Neukölln in der Kita Prinz Rose und wechselte 2011 zum kleineren Ableger in die Nogatstraße mit heute 20 Kindern. Ihre langjährige Arbeit zeigt, dass es dabei auf die Qualität und nicht auf die Größe der Einrichtung ankommt.

 



Sommer, Sonne, Gute Laune

Mit einem leckeren Grillbüffet, begeisternden Gesangseinlagen und angeregten Gesprächen haben wir mit 400 Mitarbeiter/-innen den Abschluss des Kitajahres gefeiert. Auf dem Gelände des Kinderzirkus Cabuwazi auf dem Tempelhofer Feld wurde in sommerlicher Atmosphäre geschlemmt, gesungen und neue Kontakte zu Kollegen/-innen geknüpft. Dank der Unterstützung vieler helfender Hände aus unserem Trägerverbund war für das kulinarische Wohl gesorgt. Danke dafür an das Küchenteam von Kinder im Kiez und für die Betreuung der Essens- und Getränkestände an das Team von Ruhdi, dem Dienstleister rund ums Haus. Der Chor unter der Leitung von Gesangsprofi Matthias Jahrmärker legte im Cabuwazi Zelt einen fulminanten Auftritt hin, der mit viel Applaus belohnt wurde. Beim anschließenden Publikumssingen war die Begeisterung angesichts ungeahnter Gesangstalente groß und die Stimmung entsprechend gut. Zum Abschluss konnten sich beim Quiz mit Geschäftsführer Christian Hubert fünf Mitarbeiter/-innen über einen zusätzlichen arbeitsfreien Tag freuen.

 



Klein, fein und familiär

Die Kitas Prinz Rose, Rixdorfer Rüpel und Sausewind haben eines gemeinsam: Als die kleinsten Einrichtungen von Orte für Kinder schätzen Kinder, Mitarbeiter/-innen und Eltern die familiäre Atmosphäre. Auch die Bewegung der Kinder kommt nicht zu kurz.

 

Prinz Rose

2011 starteten wir in der Neuköllner Nogatstraße mit einer Gruppe von Vorschulkindern als Ableger der größeren Kita Prinz Rose in der Schierker Straße. Seitdem arbeiten wir als vierköpfiges Erzieherteam zusammen. Die Chemie zwischen uns stimmt und das ist eine gute Grundlage für die Zusammenarbeit. Vor vier Jahren kamen auch kleinere Kinder dazu. Seitdem betreuen wir in drei großen Räumen 20 Kinder von einem bis sechs Jahren. Für ausreichend Bewegung sorgen altershomogene Sportangebote und bei schönem Wetter gehen wir zum Toben auf den Spielplatz. Abwechslung bietet der wöchentliche Ausflugstag, dienstags gehen wir gemeinsam fürs Frühstück am Mittwoch einkaufen und im benachbarten Schulgarten können die Kinder pflanzen und ernten. 95 Prozent von ihnen haben einen Migrationshintergrund, weshalb der Schwerpunkt bei uns auf der Sprachförderung liegt. Viele kinderreiche Familien begleiten wir mit jedem neuen Kind. Für sie sind wir wie eine erweiterte Familie. Christiane Nitz

 

Rixdorfer Rüpel

Unsere Gruppe mit 20 Kindern ist altersgemischt, der Kleinste ist eineinhalb, die älteste sieben Jahre alt. Die größeren Kinder fühlen sich für die kleinen Kinder zuständig als wären sie Geschwister. Wenn es mal Streit gibt, vermitteln wir den Kindern, dass man Streit im Gespräch klären kann. Die familiäre Atmosphäre überträgt sich auch auf die Eltern. Sie lassen sich Zeit, das Kind wird nicht nur abgegeben, sondern wir reden viel miteinander. Die kleine Größe ermöglicht uns ein übersichtliches Arbeiten und wir können auf individuelle Bedürfnisse und Entwicklungen der Kinder schnell eingehen. Als kleines Team mit drei Erzieherinnen sind wir den ganzen Tag im Austausch und arbeiten sehr eng zusammen. Wir haben drei große Räume, die wir flexibel zum Essen, Schlafen und Spielen nutzen. Beim Toben und Klettern erobern die Kinder sämtliche Spielplätze in der Umgebung. Wir gärtnern regelmäßig mit ihnen im Comeniusgarten und bei unseren Ausflügen zum Naturpark-Südgelände in Schöneberg entdecken die Kinder jedes Mal etwas Neues. Elke Acosta Pomarica

 

Kita Sausewind

Wir betreuen mit sechs Fachkräften 33 Kinder von einem Jahr bis zum Schuleintritt in drei großen, hellen Räumen, die eine anregende Spiel- und Lernatmosphäre vermitteln. Unsere zehn Krippenkinder haben einen extra Raum für sich, wir nennen sie die Oase. Auch in den anderen Räumen spielen sie gern. Alle Kinder haben jederzeit Zugriff auf Musikinstrumente und können sich musikalisch ausprobieren. Die Tische und  Regale sind auf Rollen, sodass wir mit einer Handbewegung Platz schaffen können, wenn die Kinder an der Sprossenwand im Mehrzweckraum klettern wollen. Aufgrund unserer  familiären Atmosphäre entwickeln Eltern und Kinder untereinander Freundschaften und unterstützen sich gegenseitig. Auch die Kollegen/-innen bleiben lange im Team, was für uns spricht. Nicht jeder kann in einer kleinen Einrichtung arbeiten und will ständig präsent für alle sein. Wir haben einen wunderschönen Garten, in dem wir mit den Kindern Gurken, Tomaten und Himbeeren ziehen und ernten. Der Garten bietet außerdem Platz zum Klettern, Laufen, Versteckspiel, im Sandkasten buddeln und vieles mehr. Es gibt einen Hügel, ein Klettergerüst mit Kletternetz und einer Kletterwand. Für jede Altersstufe ist etwas dabei.

Magdalene Goldmann

 


 

Neues Infoportal

Wie funktioniert Kita? Unter der Webadresse www.meine-kita-in-berlin.de erhalten alle Interessenten einen Einblick in unsere pädagogische Arbeit mit regelmäßigen Informationen, Anregungen und Ideen aus unserer täglichen Praxis. Außerdem veröffentlichen wir auf »Meine Kita in Berlin« Stellenangebote in unseren Einrichtungen, Chancen für Erzieherinnen und Erzieher und alle, die es werden wollen, Praktikumsplätze und vieles mehr. Das Informationsangebot ist ein gemeinsames Infoportal von Orte für Kinder und Kinder im Kiez.

 


 

Glückwünsche zum Jubiläum

Mit einem ganz besonderen Sommerfest feierte die Kita Wiesenstraße in Mitte ihr 70-jähriges Jubiläum. Dank der finanziellen Unterstützung durch die Geschäftsleitung zauberten Ponyreiten und ein Kettenkarussel ein Lächeln auf viele Gesichter. Eine weitere Attraktion waren zwölf Stationen, wo alle Kinder mit Wasser forschen und experimentieren konnten. Zwischendurch stärkten sich Eltern, Erzieher und Kinder mit Kuchen, Kaffee und kalten Getränken. Zum Abschluss stimmte eine Trommelgruppe die Gäste musikalisch auf den Nachhauseweg ein.

 


 

Medientipp: Die unaufhaltsamen Fünf

Sie sind unvermeidbar und Kindern noch nicht peinlich: unsere Köpergeräusche. Warum wir gähnen, hicksen, rülpsen, pupsen und niesen erzählt das Buch »Fräulein Hicks und die kleine Pupswolke« mit viel Humor und in comichaften Bildern. Die Geräusche liefern sich als fantasievoll gezeichnete Figuren einen verrückten Wettstreit, wer von ihnen am unaufhaltsamsten ist. Denn alle machen sich gerne bemerkbar, egal, ob wir wollen oder nicht. Spannend und mit einem überraschenden Ende veranschaulichen Text und Bilder, was dabei im Körper passiert. Kinder erkennen sofort, dass der Rülps im Magen oder die kleine Pupswolke im Darm wohnt. Die allseits befürchteten Gerüche produziert sie mithilfe einer verbeulten Tuba, in die sie ein paar faule Eier wirft. Das Bilderbuch ist eine witzige Auseinandersetzung mit den Körperfunktionen, das dazu einlädt mit Kindern ab vier Jahren ungezwungen ins Gespräch zu kommen - und ebenso unaufhaltsam zu kichern und zu lachen!

»Fräulein Hicks und die kleine Pupswolke. Eine verrückte Reise durch den Körper« von Eva Dax und Sabine Dully, Oetinger Verlag, ab 4 Jahren, empfohlen von Sigrid Petto.

 


Orte für Kinder GmbH, Geschäftsführer: Karsten Tamm, Michael Sadowski, Christian Hubert, Kopernikusstraße 23, 10245 Berlin, Telefon: 347 476 166, www.ortefuerkinder.de, Redaktion / Text: Anja Karrasch, Christoph Ziegler, redaktion@ortefuerkinder.de, Fotos: Tanja Schnitzler, Lena Giovanazzi, Christoph Eckelt, Gestaltung: Bildmitte, Berlin 07/2018

 


 

Vielfalter Archiv

 

 

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